Sicher mit dem Anhänger unterwegs.




Urlaubszeit ist für viele auch Anhängerzeit. Vor dem Urlaub hat der Anhänger meistens länger still gestanden. Damit es auf dem Weg zum Urlaubsziel oder auf dem Rückweg keine unliebsamen Überraschungen gibt, hat der Anhänger-Spezialist Stefan Lemke von trailerdiscount.de einige nützliche Tipps parat.

 

Eine ganz einfache aber entscheidende Frage stellt sich zuerst: Hat der Anhänger noch TÜV? Der nächste Check gilt dann der Bereifung. Erst einmal sollte das Alter der Reifen überprüft werden. Denn wer für seinen Anhänger eine Zulassung für eine Geschwindigkeit von 100 km/h hat, darf diese gesetzlich vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit nur fahren, wenn die Reifen nicht älter als sechs Jahre sind. Nach Jahrescheck der Reifen folgt eine Überprüfung des Luftdruckes.

 

Bei vielen älteren Anhängern können die Radlager auch zum Problem werden. Hier empfiehlt es sich, den Trailer aufzubocken, so dass sich die Räder frei drehen lassen. Dann können die Radlager daraufhin überprüft werden, ob sie „Spiel haben“ oder mahlende Geräusche verursachen. Gleichzeitig kann dabei beobachtet werden, ob die Reifen rundlaufen und keine Dellen aufweisen.

 

Jeder Fahrer sollte auch für sich entscheiden, ob er ein Reserverad mitführt. Sinn macht dies sicherlich, denn zahlreiche Anhänger-Räder haben meistens relativ untypische Radgrößen.

 

Ein wichtiger Anhänger-Check ist auch ein Testen der Beleuchtung. Hier ist eine zweite Person zur Unterstützung sinnvoll, die beim Test der Bremsbeleuchtung mitschaut.

 

Sind alle technischen Dinge in Ordnung, dann empfiehlt Stefan Lemke, auch bei der Beladung und Trimmung des Anhängers vorsichtig zu sein. Denn besonders bei Anhängern mit einer Achse ist eine vernünftige Stützlast auf der Deichsel für ein sicheres Fahrverhalten sehr wichtig. Vorgeschriebene Stützlast ist hier zu beachten.

 

Infos: www.trailerdiscount.de. (ampnet/TX)