Skoda beherrschte die Rallye-Szene.




Bernhard Maier, Vorstandsvorsitzender der VW-Tochter Skoda, durfte in 2017 gleich zweimal ein Vollbad nehmen. Zum einen im wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens, zum anderen bei den Triumphen in nationalen und internationalen Rallye-Meisterschaften. „2017 war für Skoda in der über 120-jährigen Geschichte das erfolgreichste Motorsportjahr“.

 

Zu feiern gab es wahrlich genug. Sowohl in der FIA Rallye-WM als auch in zahlreichen kontinentalen sowie nationalen Meisterschaften feierte der Skoda Fabia R5 Erfolge. Der tschechische Wagen war in der Kategorie R5 für seriennahe Rallyeautos das mit Abstand erfolgreichste Fahrzeug. So gewannen die Piloten insgesamt 14 nationale Rallye-Meisterschaften in 12 europäischen Ländern sowie im Libanon und in Paraguay. Auch bei kontinentalen Wettbewerben konnten am Ende der Saison Skoda-Fahrer und -Beifahrer oftmals die Champagner-Korken knallen lassen. Sie hatten u.a. die Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft, die Südamerika Rallye-Meisterschaft, die Afrika Rallye-Meisterschaft sowie die Rallye-Europameisterschaft in der U28-Wertung gewonnen. Deutsche Meister, zum dritten Mal in Folge: Fahrer Fabian Kreim und Co Frank Christian.

 

Die Krönung dieses Jahres: In der Rallye-Weltmeisterschaft gewannen die Werksfahrer Pontus Tidemand und Jonas Andersson (Schweden) den Titel in der WRC 2-Kategorie, auch die Teamwertung ging an Skoda Motorsport. Dies ist umso wertvoller, da in dieser Kategorie die Autos über mehr Standardteile verfügen und damit seriennäher sein müssen als die Fahrzeuge in der obersten Wertungsklasse, wo tiefere und damit teurere Eingriffe in die Technik erlaubt sind. Bernhard Maier: „Der Fabia R5 ist ein rollendes Labor. Die bei all den Wettbewerben gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt in die Entwicklung unserer Serienautos ein. Es ist daher kein Zufall, dass unsere beiden Modelle Kodiaq und Karoq auch abseits geteerten Straßen eine absolute Top-Figur machen“.

 

Da drängt sich die Frage auf, wie es im kommenden Jahr weitergehen soll. „Wir werden in gewohnter Manier wieder angreifen und freuen uns auf die Saison 2018“, kündigt Motorsport-Chef Michal Hrabánek schon an. Nach dem Sieg bei Fahrer-, Beifahrer und Team-Titel in der WRC 2 tritt Skoda in der nächsten Saison mit einem verjüngten Team an: Ole Christian Veiby und Juuso Nordgren, beide 21 Jahre alt, sowie der erst 17-jährige Kalle Rovanperä gehen an der Seite des amtierenden WRC 2-Champions Pontus Tidemand bei WM-Läufen an den Start. Das Team setzt auch weiterhin auf die Unterstützung von Jan Kopecký (35). (ampnet/TX)

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