Tempolimit bleibt diskutiert.




Früher kam das Thema alle paar Jahre aufs Tapet, inzwischen wird die Diskussion alle paar Wochen angeheizt: Die Rede ist vom Tempolimit auf den deutschen Autobahnen. Eine aktuelle Studie des Automobilclub Mobil in Deutschland belegt, rund 52 Prozent der Autofahrer lehnen ein Tempolimit von 130 km/h ab.

 

Zu einem anderen Ergebnis kommt eine Studie der Allianz-Versicherung, die jedoch eine andere Auswahl der Bevölkerung befragt hat, neben den Autofahrern auch Menschen, die ausschließlich zu Fuß, per Fahrrad und mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind. Außerdem verzichtete die Allianz-Studie darauf, Menschen mit einem Alter von über 45 Jahren zu befragen. Das Ergebnis: 39 Prozent dieser befragten Gruppe wollen höchstens Tempo 130, weitere 32 Prozent können sich aber mit einem höheren Tempolimit, das nicht politisch diskutiert wird, anfreunden. Die Allianz folgert aus der Teilgruppenbefragung: 71 Prozent befürworteten ein Tempolimit. Interessanterweise ist die Ablehnung einer Begrenzung gerade unter den jüngsten Befragten am größten.

 

Die Pros und Contras sind ausgetauscht. Befürworter führen niedrigere Unfallzahlen und geringere Emissionen ins Treffen, während die Gegner einer Beschränkung primär auf Statistiken verweisen, denen nach die deutschen Autobahnen viel sicherer sind als oftmals tempobeschränkte Schnellstraßen in anderen Ländern, die erhöhten Emissionen praktisch gar nicht ins Gewicht fielen. (ampnet/TX)

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