Umbau von Mletzko für über 600.000 Euro.




Vor 40 Jahren sieht Dirk Lührmann auf dem Weg zur Schule den 911 2.7 RS erstmals, der vor dem Laden des Apothekers von Mletzko steht. Die Zeit vergeht, diese Erinnerung nicht. 35 Jahre später entdeckt der Auto- und Oldtimer-Fan bei einem US-Kurzurlaub einen Retroumbau und fasst einen Entschluss. Klassische Sportwagen für die Straße zu fertigen.

 

2010 wird das Unternehmen Mletzko aus der Taufe gehoben. Der Name der neuen Firma und für das Produkt entstand so unkonventionell wie das gesamte Projekt und ist eine Reminiszenz an den Lieblingsporsche von einst. Mit dem Ziel, die Legende zu neuem Leben zu erwecken und damit die Träume von anderen Porsche-Liebhabern zu beflügeln.

 

Das Lastenheft war schnell definiert: Die Wiedergeburt eines klassischen Porsche F-Modells, in puncto Design ebenso puristisch wie ästhetisch verfeinert und mit moderner Technik ausgerüstet. Mehrere hundert Teile wurden neu entwickelt, das Gewicht im Vergleich zum Ursprung um 200 kg auf 1.145 kg Leergewicht gedrückt und 33.000 Arbeitsstunden gingen ins Land. Wichtig war Dirk Lührmann nur, dass alles TÜV-konform ist.

 

Der Mletzko basiert auf einem Porsche der Baureihe 964, dessen ganze Karosserie in der Optik eines F-Modells aus neu designten Karbonteilen besteht und mit einem 4,0-Liter Motor mit 369 PS ausgerüstet ist, der ein max. Drehmoment von 398 Nm produziert. Der Motor beschleunigt den Mletzko von 0 auf 100 km/h in nur 4,2 Sekunden, das aus dem Porsche 993 übernommene Getriebe ermöglicht eine Spitze von 273 km/h.

 

Gut Ding will Weile haben... Wer einen Mletzko sein Eigen nennen will, muss einen Porsche 964 als Basis-Fahrzeug in Osnabrück abliefern und sich 8 Monate gedulden. Die Kosten für den Umbau belaufen sich auf 600.000 Euro. Plus… Dafür erhält man ein wahrhaft exklusives Mobil. Nur bis max. 5 Exemplare plant Dirk Lührmann im Moment pro Jahr. (TX)

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