Verbote sprengen Stickoxid-Grenzwerte.




Dieselfahrverbote verbessern nicht die Luftqualität. Das legt zumindest der Jahresvergleich der Stickoxid-Werte in der Max-Brauer-Allee und in der Stresemannstraße in Hamburg nahe. Wie der „NDR“ berichtet, war der Stickoxid-Ausstoß im Oktober in beiden Straßen um gut 23 Prozent gestiegen und damit über dem Grenzwert von 40 Milligramm.

 

Beide Straßen sind seit Juni 2018 für Diesel-Fahrzeuge gesperrt.

 

Von vielen Seiten hagelte es Kritik an den Durchfahrtsverboten, die nun nachweislich nicht zur gewünschten Verbesserung der Stickoxid-Werte führten. Björn Marzahn, Sprecher der Umweltbehörde, nannte dies bei „NDR 90,3“ jedoch als „kurzfristige Wasserstandsmeldung“, belastbare Ergebnisse seien demnach erst nach einem Jahr festzustellen.

 

Die Linke nannte die Hamburger Diesel-Fahrverbote unterdessen einen „PR-Gag und Beruhigungmittel“, Stephan Gamm von der CDU sprach von „Sinnlosverboten“, die gar sofort aufgehoben werden sollten.

 

Im Internet haben mehr als 93.000 Bürger eine Petition unterschrieben, nach der der DUH die Gemeinnützigkeit abgesprochen werden soll. Die DUH hat mit ihren Klagen die Welle der Fahrverbote ausgelöst. (ampnet/TX)

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