Viele Autofahrer meiden weiter den Gurt.




ABS, ESP, Airbag und alle weiteren Assistenzsysteme nutzen wenig, wenn sich Autofahrer nicht anschnallen. Der Sicherheitsgurt bleibt der Lebensretter Nr. 1. Gut 200 Verkehrstote und ca. 1.500 Schwerverletzte ließen sich pro Jahr vermeiden, wenn alle Passagiere in Deutschland zu jeder Zeit korrekt angeschnallt wären, belegt der UDV.

 

Danach war fast 1/3 aller im Straßenverkehr getöteten Menschen nicht oder falsch angeschnallt. Das macht aus Sicht von Siegfried Brockmann, Leiter der UDV, das große Potenzial deutlich, das in dem Bereich noch liegt: „Mit überhaupt keiner anderen Einzelmaßnahme lassen sich so viele Verkehrstote vermeiden“, betont der Sicherheitsexperte.

 

Nach den offiziellen Zahlen der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) kamen in 2018 bei Straßenverkehrsunfällen insgesamt 3.180 Menschen ums Leben, davon 1.434 Fahrer und Mitfahrer von Pkw. Daten der UDV zufolge wurden mit 43 Prozent am häufigsten nicht angeschnallte Fahrer getötet oder schwer verletzt. Es folgen nicht gegurtete Rücksitzinsassen mit 36 Prozent und Beifahrer mit 21 Prozent. Mehr als 2/3 der Unfallopfer waren männlich, das Durchschnittsalter lag bei 32 Jahren. 98 Prozent der Passagiere seien mit angelegtem Gurt unterwegs.

 

Inzwischen sollte die Sicherheitswirkung des Gurtes im Auto eigentlich im Bewusstsein aller Fahrzeugführer fest verankert und keine Nachricht mehr wert. Eingeführt wurde die Gurtpflicht auf den Vordersitzen bereits 1976. Schon zu jener Zeit stand außer Frage, dass Fahren mit Gurt viel sicherer ist als ohne. Trotzdem wollen es einige nicht lernen. (ampnet/TX)

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