Welches E-Dreirad gewinnt?


Als Kreuzung zwischen Autol und Motorrad führen sie ein Zwitterdasein, mit drei Rädern, keinem Dach, kaum Nutzen, aber viel Spaß. Ein Trike eignet sich als passender Begleiter für sommerliche Ausflüge, weniger als Allwetterfahrzeug. Der junge Trike-Spezialist Vanderhall aus Provo in Utah bereitet jetzt ein rein elektrisch betriebenes Reverse-Trike vor.

Vanderhall Edison2

Mit ihren E-Plänen wollen die Amerikaner der britischen Automanufaktur Morgan aus Malvern in den Midlands, mit 109 Jahren ein echter Dreirad-Dinausaurier, für dessen Threewheeler zuvor kommen will.

 

Mit viel Erfahrung auf dem Gebiet der Produktion motorisierter Dreiräder verkündete Morgan auf dem Genfer Automobilsalon vor 2 Jahren eine Wiederbelebung ihres legendären Threewheeler. Und das gleich auch noch als E-Fahrzeug. Das war für einen Autoproduzenten, der bis heute noch tragende Teile seiner Karosserien aus Holz fertigt, revolutionär.

 

Morgan ist seither mit seinem rein elektrisch angetriebenem Dreirad EV3 noch nicht so recht in die Gänge gekommen. Nachdem es sich mit dem ehemaligen englischen Sportwagenbauer Frazer-Nash zusammengetan hat, peilt das Unternehmen jetzt das dritte oder vierte Quartal 2018 als Produktionsbeginn an. Dem will jetzt Vanderhall Motor Works mit seinem Edison2 zuvorkommen. Der Edison2 basiert auf dem Vanderhall Venice, einem Kraftpaket mit Alu-Karosserie und richtig Leistung...

 

Im Vergleich hinkt der Edison2 mit seinen, zusammen 180 PS leistenden E-Motoren, nur in der Spitze (169 km/h) hinterher. Die 4 Sekunden von null auf 100 km/h dagegen sind ebenso sportlich wie die Preise: 28.000 Euro. Seine 30 kWh große Lithium-Ionen-Batterie sorgt für rund 320 km an Reichweite. Die Produktion soll noch im späten Frühjahr starten.

 

Da kann der Morgan nicht mithalten. Dessen EV3 betrachtet die Welt des emissionsfreien Autofahrens aus einer ganz anderen Perspektive. Er ist das letzte Fahrzeug aus der Vorserienphase mit einem Gewicht von weniger als 500 kg und einer Reichweite von 240 km. Von null auf 100 km/h schafft er es mit seinem 63 PS starken E-Motor an der Hinterachse als Leichtgewicht in weniger als 9 Sekunden und bringt es auf 130 km/h in der Spitze. In einem ist er seinem Konkurrenten aber voraus: Sein Design strahlt pure Nostalgie. Kostenpunkt: 36.000 Euro. (ampnet/TX)

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