Winnebago Boldt:


Da war doch was mit Winnebago? Ja, der US-Reisemobilhersteller mit üppigen Abmessungen war mit einer Niederlassung im Saarland vor Jahren auf dem deutschen Markt aktiv. Zudem setzte Guido Westerwelle beim Bundestagswahlkampf 2002 auf Winnebago und machte einen Elanté 37 als Guidomobil deutschlandweit bekannt. Geschichte…

Winnebago Boldt

Winnebago


Jetzt nehmen sich die Amerikaner den Mercedes-Benz Sprinter vor.

 

Der Sprinter wird in ein Reisemobil für alle Jahreszeiten und für beinahe alle Reisewünsche verwandelt. Der Modellname „Boldt“ bezieht sich auf den englischen Begriff „bold“, der für die Eigenschaften kühn oder mutig steht. Kühn und mutig war der Namensgeber des „Boldt“, der deutsche Naturforscher Alexander von Humboldt, ganz sicherlich auch.

 

Auf dem deutschen und dem europäischen Markt der Reisemobile ist der Sprinter inzwischen etabliert. Auch die neueste Version mit ihren ganzen Pkw ähnlichen Sicherheits- und Assistenz-Systemen wie dem aktiven Spurhalte-Assistenten, Bremsassistenten oder dem MBUX-Infotainment kommt bereits zum Einsatz, etwa beim Hymercar Grand Canyon S oder dem La Strada Regent S. In den USA kommen die ersten Reisemobile auf Sprinter-Basis erst jetzt in den Handel. Getrieben wird der 4-rädrige Entdecker von einem 3,0-Liter Sechszylinder-Turbodiesel mit 188 PS.

 

Die Amerikaner haben den Boldt für den ganzjährigen Einsatz ausgelegt. Daher haben sie ihm sowohl eine Klimaanlage von Coleman als auch eine Truma Combi Eco Plus Heizung, kombiniert mit Warmwasserboiler, spendiert. Der Frischwassertank fasst 80 Liter, der Abwassertank sogar 95 Liter; die Tanks sind isoliert und mit Heizmatten versehen. Wände, Decke und Boden sind gut isoliert. Schließlich soll der Winnebago Boldt ein Campingbus sein, den man wirklich problemlos nutzen kann.

 

In Zusammenarbeit mit Volta Power Systems hat Winnebago das Pure3-Energiemanagementsystem entwickelt. Es soll ausreichen, um den Boldt auch ohne Netzstrom oder Anschluss an einen Generator über eine Nacht hinweg zu betreiben. Kernstück ist hier eine an ein 48 V Bordnetz angeschlossene 11,6 kWh Lithium-Ionen-Batterie. Für deren Aufladung sind Solarzellen und ein 230 Volt Wechselstromgenerator zuständig.

 

Der Boldt kostet 185.000 US-Dollar, was etwa 164.000 Euro entspricht. Zu haben ist der Boldt vorerst nur in den Vereinigten Staaten. (ampnet/TX)

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