Happy Birthday, Abarth!




Am 31. März 1949 gründete der Wiener Ingenieur Karl „Carlo“ Abarth das Unternehmen Abarth & Co. und schuf damit eine Marke, die mit rekordverdächtigen Fahrzeugen, revolutionären Tuning-Kits sowie bis heute unvergesslichen Rennerfolgen zu einer authentischen Legende werden sollte. Bis heute steht der Name für Innovation.

 

Das berühmte Logo, das von Autofahrern weltweit erkannt wird, geht auf das Sternzeichen des am 15. November 1908 in Wien geborenen und am 23. Oktober 1979 dort auch verstorbenen Firmengründers zurück. Der Skorpion verkörperte aber von Anfang perfekt die Philosophie des neuen Rennstalls, das sich auf kleine, leistungsstarke Pkw spezialisierte.

 

Abarths Geschichte und das Logo sind eng mit den sportlichen Siegen verbunden, die schon früh begannen: Am Anfang der Historie steht der erste Klassensieg beim Bergrennen „Salita al Monte Pellegrino“ im April 1950, also kurz nach Gründung von Abarth. Für die neue Firma gewann einer der besten Rennfahrer aller Zeiten, der legendäre Tazio Nuvolari, den die Welt bis heute als den „Fliegenden Mantuaner“ kennt. In seinem allerletzten Rennen triumphierte der Italiener am Steuer eines Abarth 204A. 1954 wurde das Logo durch Einführung eines neuen, zweifarbigen Hintergrundes für den legendären Skorpion aufgefrischt.

 

1962 gewann der Abarth 1000 Bialbero die erste von sechs Hersteller-Weltmeisterschaften in Folge. Um diese Titel zu feiern wurden dem Logo neue Elemente hinzugefügt; nämlich eine schwarz-weiß karierte Flagge. Diese trägt die Aufschrift „Campione del mondo“ (Weltmeister) in roten Druckbuchstaben auf gelbem Grund, und dem stilisierten Lorbeerkranz.

 

Die Zusammenarbeit zwischen Carlo Abarth und Lancia, die sich bis Mitte der 1950iger auf einige leistungssteigernde Komponenten für Motor und Fahrwerk der Aurelia B20 beschränkte, intensivierte sich nach der Übernahme der Firma Abarth durch Fiat. Abarth war fortan die offizielle Rennabteilung des Konzerns, zuständig für alle Marken.

 

Das Entwicklungsprojekt Abarth SE037 war schließlich der Startpunkt für eine einzigartig erfolgreiche Zeit von Rallye-Fahrzeugen von Lancia. Der schließlich Lancia Rally 037 genannte Renner, dessen Karosseriedesign von Pininfarina stammte und dessen Mechanik von Abarth konstruiert wurde, ersetzte den etwas in die Jahre kommenden Weltmeisterwagen Fiat 131 Abarth Rally. Lose basierend auf dem Mittelmotormodell Lancia Beta Montecarlo, war der Lancia 037 mit einem 2,0-Liter Motor von Fiat ausgerüstet. Das Doppelnockenwellentriebwerk produzierte in der Serie 205 PS. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei 220 km/h, beim Sprint aus dem Stand auf 100 km/h vergingen weniger als 7,0 Sekunden. Um eine Zulassung zum Motorsport der Gruppe B zu erhalten, mussten Minimum 200 Serien-Exemplare gefertigt werden. Das Jahre später auf der Messe in Paris ausgestellt Fahrzeug war eines dieser Homologationsmodelle.

 

Die Wettbewerbsversion des Lancia Rally 037 erlebte ihre Premiere bei der Rallye Costa Smeralda im April 1982. Und im folgenden Jahr startete Lancia damit offiziell in der Weltmeisterschaft und begann die Saison 1983 mit dem Sieg von Walter Röhrl bei der Rallye Monte Carlo. Lancia gewann in jenem Jahr gleich die Marken-Weltmeisterschaft, zudem die Europameisterschaft und das nationale Rallyechampionat. (TX)

Formel 1

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