VW gibt die Hälfte von Sitech an Brose ab.




Volkswagen und Brose haben ein Joint Venture zur Entwicklung und Fertigung von Komplettsitzen, Sitzstrukturen und -komponenten sowie Innenraumlösungen vereinbart. Kern des Gemeinschaftsunternehmens ist die VW-Tocher Sitech, an der sich Brose zur Hälfte beteiligt. Der neue Partner übernimmt auch die industrielle Führung.

 

Die Dachgesellschaft des neuen Unternehmens wird unverändert ihren Stammsitz im polnischen Polkowice haben. Neben schon bestehenden Entwicklungs- und Fertigungsstandorten in Osteuropa, Deutschland und China ist eine Ausweitung der Aktivitäten in Europa, Amerika und Asien geplant. Im paritätisch besetzten Vorstand stellt Brose den Vorsitzenden und darüber hinaus den Entwicklungsvorstand. Die Volkswagen AG stellt den kaufmännischen Vorstand und wird Produktionsressorts besetzen.

 

Im laufenden Geschäftsjahr erwartet Sitech einen Umsatz von rund 1,4 Milliarden Euro. Das Volumen soll sich bis 2030 auf 2,8 Milliarden Euro verdoppeln. Die Belegschaft soll von derzeit 5.200 auf dann etwa 7.000 Mitarbeiter wachsen. Das entspräche einem Beschäftigungswachstum von etwa einem Drittel. Nach Möglichkeit sollen davon alle Standorte des Gemeinschaftsunternehmens ideal profitieren. (ampnet/TX)

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